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Gemeindewochenende Mainz

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Monsignore Klaus Mayer vor den Chagall-Fenstern

„DIE“ Gemeinde war es sicher nicht, aber für 3000 Menschen wäre die Jugendherberge in Mainz sicher zu klein gewesen. (Die Schlangen beim Essen waren auch so lange genug.) Aber immerhin waren viele Altersstufen anwesend. Von Ungeboren bis Seniorin. Und entsprechend bunt war auch das Programm. Am Freitag lernten wir einander kennen. Zwar kannten sich alle schon, aber wer war das eigentlich, der geschrieben hat, dass er gerne eine Strandbar in Jamaica aufmachen wollte? Wessen Lieblingsfarbe ist schwarz? Wer hat bei „Abends…“ geschrieben „…fange ich Streit an!“. Nicht alle Fragebogen waren leicht zuzuordnen. Am Samstagmorgen waren wir alle blau. Nicht was sie denken. Die Chagallfenster in Mainz tauchten uns in ein zartes blaues Licht. Und Monsignore Klaus Mayer bewies eindrucksvoll, dass man auch mit über 90 Jahren anderthalb Stunden ein Publikum fesseln kann. Ohne Manuskript und mit vollem Körpereinsatz, gab er einen Einblick in das künstlerische Schaffen seines Freundes Marc Chagall, der ebenfalls in biblischem Alter die wunderschönen Glasfenster in der Stephanskirche in Mainz geschaffen hat.

Der Nachmittag verlief bei schönem Herbstwetter entspannt in der Fußgängerzone rund um den Mainzer Dom. Was ein „Mehr-Generationen-Haus“ bedeuten kann, wurde uns abends im Film „Zusammen ist man weniger allein“ vorgeführt. Ein Märchen, ja. Aber man darf ja auch mal träumen. Und am Sonntag besuchten wir natürlich miteinander einen Gottesdienst in der Mainzer Auferstehungsgemeinde. Sogar ein Pirmasenser Ehepaar trafen wir da. Pirmasenser sind doch wirklich überall…

Nächstes Jahr, so die einhellige Meinung, soll es so etwas wiedergeben.